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Ein schweres Wettkampfwochenende
Gast (nicht überprüft), 4. Februar 2010 - 12:07
Rund 1600 km Fahrtstrecke, 10 Sätze und eine Ausbeute von 2:2 Punkten. Das wäre die Kurzbeschreibung des vergangenen Wochenendes mit den beiden Spielen der 2. BL in Offenburg und Lohhof. Samstag 6 Uhr war scharfer Start in Dresden. Bis Nürnberg dicke Luft auf der Autobahn, da es der Anreisetag der Wintersporturlauber in den Alpenregionen war. Die Autobahn in einem fast schneefreiem Zustand verhalf uns zu einer planmäßigen Ankunft in Offenburg. Dort tauchten wir ein wenig in das Faschingsgeschehen ein und kamen pünktlich zum ernsten Teil des Tages in der Sporthalle an. Das Offenburger Team nach dem 3:2 gegen Vilsbiburg aus der Vorwoche im mentalen Hoch, wollte unbedingt gegen uns gewinnen. Wir konnten ihre Annahmeschwachstellen im ersten Satz ausnutzen und gewannen 25:20. Im 2. Satz lagen wir bereits 8:16 zurück und kippten dann das Spiel im Endspurt völlig zu unseren Gunsten mit 25:23. Das gelang im 3. Satz nicht mehr und auch der 4. Satz ging mit klar an die Offenburger (25:22 und 25:14). Im 5. Satz lagen wir bereits 14:10 vorn und wollten das Spiel mit einem spektakulären Angriff beenden, der uns erst gelang, als der Gegner 13 Punkte erzielt hatte.Nach dem Abpfiff war nur noch Freude, Jubel und eine riesige Erleichterung zu spüren.
Der zweite Teil unserer Reise begann noch nach dem Spiel mit der Fahrt nach Stuttgart in die Jugendherberge, um die Anreise am Folgetag zu verkürzen. Leider gab es am Abend noch die weniger gute Botschaft mit der Verletzung von Rita im Spiel gegen Offenburg. So waren wir am Sonntag weiter dezimiert. Die Stimmung war dennoch gut und das gesamte Timing hat auch gepasst. Vor dem Spiel gegen Lohhof II hätte keiner eine Prognose abgegeben, wie das Ergebnis aussehen könnte. Wir haben mit großem Einsatz uns das 2:2 erkämpft, denn fast jede Spielerin ging an die Belastungsgrenze. Der Verlauf des 5. Satzes ist weniger mit Worten zu beschreiben, war einfach kurios. Rückstand, Führung, Rückstand Führung, Eigenfehler, Schiedsrichter-fehlentscheidung (da Berührung des Balles durch Libera nicht gesehen) und Satzverlust mit 14:16. Jeder hatte erst mal zu tun, das Ganze zu verdauen. (Körperlich kam der "Hammer" erst einen Tag später) Gegen 22.30 Uhr war das letzte Fahrzeug wieder in Dresden. Kompliment allen Beteiligten für den Einsatz, ein solches strapaziöses Wochenende zu bewältigen. Danke an dieser Stelle an Dirk, nicht nur wegen der Fahrerei, der Samstagerfolg fundierte auf seinen Hinweisen der Spielbeobachtung. Schade, dass Du nicht bei mehr Spielen dabei sein konntest.